Oberschwaben_Berichte2013-2014 - Kochvereine im Landesverband der Köche Baden-Württemberg

Direkt zum Seiteninhalt
Zweigvereine > ZVvor2016
Ende einer Tradition - Der Zweigverein Oberschwaben ist zum Jahresende 2014 aufgelöst worden.

Ball der Köche ist Geschichte von Annette Grüninger 17.10.2014
Auflösung des Clubs der Köche bedeutet auch Aus der Buchauer Traditionsveranstaltung 

Ein eindrucksvolles Bild, das nun aber der Vergangenheit angehört: 
Weil sich der Club der Köche Oberschwaben auflöst, wird es auch keinen Ball der Köche mehr im Buchauer Kurzentrum geben.
sz-archiv: Klaus Weiss
Bad Buchau sz Ende einer Bad Buchauer Traditionsveranstaltung: Der Ball der Köche fällt in diesem Jahr aus. Und mehr noch: 
Die Köche kehren dauerhaft dem Kurzentrum den Rücken. Weil der Nachwuchs fehlt, wird der Club der 
Köche Oberschwaben derzeit aufgelöst.Für die Köche war es ein Höhepunkt im Jahreskreislauf, 
für die Gäste ein kulinarisches Event – der Ball der Köche, 
traditionell am zweiten Wochenende im Oktober, brachte Glanz ins Buchauer Kurzentrum: Gäste in edler Ballkleidung, 
ein knalliges Showprogramm und Köstlichkeiten auf kreativ gestalteten Platten, mit denen die Küchenmeister ihr Können zeigten. 
Besonders eindrucksvoll: Wenn die ganze Riege der Köche, allesamt mit Kochmütze und in ihrer strahlend weißen Berufskleidung, 
den Gästen im Großen Saal die Vorspeisen an den Tisch servierten.
Ein imposantes Bild, das aber wohl verbirgt, wie mühevoll es für die Verantwortlichen zuletzt war, die Großveranstaltung 
zu stemmen. „Wir haben immer jeden Einzelnen vorher angeschrieben“, berichtet Wolfgang Müller aus Heiligkreuztal, 
zuletzt Vorsitzender des Clubs der Köche Oberschwaben. Dennoch hätten er und sein Stellvertreter Bernd Bierau immer wieder 
nachhaken müssen, bis das Buffet mit den Speiseplatten stand.
Und was für den Ball der Köche gilt, das trifft wohl auch auf das Vereinsleben der Club der Köche Oberschwaben insgesamt zu: 
Es fehlt an Aktiven. Als bei der jüngsten Generalversammlung Neuwahlen anstanden, stellte sich von den zuletzt 69 Mitgliedern 
des Clubs der Köche Oberschwaben kein Kandidat für das verantwortungsvolle Ehrenamt zur Verfügung. 
„Mit Tränen haben wir wahrgenommen, dass niemand bereit war – aber was wollen wir machen?“, 
blickt Müller zurück. Schließlich hätte er, genauso wie der stellvertretende Vorsitzende Bierau, 
frühzeitig angekündigt, die Vereinsführung in jüngere Hände legen zu wollen. 
Und gerade daran mangelte es wohl im Club der Köche. „Es ist wie überall: Der Nachwuchs fehlt“, sagt Müller. 
In den vergangenen Jahren habe man zwar viel Energie investiert, um junge Mitglieder zu gewinnen. 110 Ausbildungsbetriebe 
habe er angeschrieben, berichtet Müller, zudem Seminare zu diesem Thema besucht. Alles vergeblich. Mit diesem Problem 
steht der Club freilich nicht alleine da. Was jedoch erschwerend hinzukommt: Auch den Berufsstand selbst plagen 
Nachwuchssorgen, so mancher Ausbildungsplatz in der Küche bleibt unbesetzt.
Hätte es nicht trotzdem noch ein paar Jahre für den Club der Köche weitergehen können? Darüber lässt sich nur spekulieren. 
Was aber die Suche nach einer neuen Vereinsspitze sicherlich nicht vereinfacht hat: Als Berufsfachverband ist der 
Club der Köche Oberschwaben nicht als gemeinnütziger Verein anerkannt. Eine Besonderheit, die bis vor einiger Zeit 
die Vereinsmitglieder selbst nicht wussten. „Vor sechs Jahren hätte uns deshalb fast eine saftige Steuernachzahlung 
gedroht – aber wir sind mit dem blauen Auge davon gekommen“, berichtet der Koch aus Heiligkreuztal, der fast 30 Jahre 
lang in der Küche des dortigen Bildungshauses tätig war.
Müller selbst hat sich bei seinem Amtsantritt „geschworen, den Verein nie jemandem mit Schulden zu hinterlassen“. 
Auch derzeit stehe der Club finanziell auf gesunden Füßen. Sein Schicksal ist, nach fast 50-jähriger Geschichte, dennoch 
besiegelt: In der jüngsten außerordentlichen Generalversammlung haben die Mitglieder, die laut Müller „von Zwiefalten bis 
Ochsenhausen und von Ehingen bis Weingarten und Ravensburg“ stammen, die Auflösung des Clubs der Köche Oberschwaben 
beschlossen. Sie wird zum 31. Dezember vollzogen und nach einer einjährigen Sperrzeit, in der das Vereinsvermögen für 
eventuelle Gläubiger eingefroren ist, werde der Club „wirklich ad acta gelegt“.
Der Ball war ein „Highlight“
Und damit ist auch der Ball der Köche nach fast 40 Jahren Geschichte. Eine Entwicklung, die auch Walter Hummler, 
Geschäftsführer der Moorheilbad gGmbH und damit Hausherr des Kurzentrums, bedauert: „Es ist sehr schade 
darum, es war schon ein Highlight in Bad Buchau. Davon hat das Image der Stadt profitiert.“ 
Bürgermeister Peter Diesch schließt sich an: „Ich kann das nur außerordentlich bedauern. Der Ball der Köche 
hat Frequenz nach Bad Buchau gebracht, es war schon ein Alleinstellungsmerkmal für uns.“ 
Diesch wie Hummler wollen sich nun Gedanken darüber machen, wie sich die Lücke im Buchauer 
Vereinskalender wieder schließen lasse. Für Müller und dem ehemaligen Vorstandsteam, das letzte in der langen 
Geschichte des Clubs der Köche Oberschwaben, stellt sich diese Frage freilich nicht mehr. Sie alle wollen aber 
dieses Jahr Silvester gemeinsam feiern. Auch wenn die Aussicht, dass mit dem alten Jahr auch der Verein endgültig 
Vergangenheit ist, die Feierstimmung sicher trüben wird.

„Wenn wir das Feuerwerk anschauen“, meint Müller, „werden wir sicher Tränen weinen.“


Als Landesverband wünschen wir den Kolleginnen und Kollegen für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Schüler Kochpokal 2014 Regional in Calw
Zweigverein Oberschwaben

Berichte 2013



Club der Köche Oberschwabens
Danken und Ehren!
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Köchinnen und Köche, wir freuen uns, dass Sie mit uns und dem Club der Köche Oberschwabens den Dankgottesdienst hier in der Wallfahrtskirche Steinhausen begehen. In dieser Stunde werden Sie unsere Gäste sein und Sie sollen beides, unsere Gastfreundschaft und die Menschlichkeit Gottes spüren.
Mit diesen Worten wurden alle Kirchenbesucher bei der diesjährigen Dankfeier in Steinhausen auf dem ausliegenden Programm willkommen geheißen. Nach dem musikalischen Auftakt des Chors „Voice It“ aus Burgrieden unter der Leitung von Jochen Ruß mit dem Lied „One Moment in Time“ begrüßte der Hausherr Pfarrer Babu alle Gäste aufs herzlichste. Vikar Barzik aus Bad Schussenried stellte in seiner Ansprache mit Texten aus dem Alten Testament ein schwäbisches Nationalgericht zusammen. Herr Pfarrer Maile, ebenfalls aus Bad Schussenried, als evangelischer Mitbruder dieser ökumenischen Dankfeier, lies beim Totengedenken die gesamte Gemeinde mitgestalten.  Mit den Worten: „Grüezi miteanand… ond Guetzli usem Chochichästli “begann der Vorsitzende des Clubs der Köche Oberschwabens Wolfgang Müller aus Heiligkreuztal  seine Grußworte.  Wir Köchinnen und Köche, so fuhr er fort, danken für die Gaben, die wir täglich verwenden, um ein köstliches Essen bereiten zu können. Wir denken daran, wie viel menschliche Arbeit dazu gehört und wie viele Kräfte der Natur, bis wir die Gaben zubereiten, backen kochen und braten. Wir würdigen die Nahrungsmittel,  denken an unsere Gäste, für die wir das Essen bereiten und so bleibt jedes Essen kostbar. Der Dank sollte sich jedoch nicht nur auf einen Tag beschränken, denn Denken und Danken gehören zusammen. Man kann den Weg vom Herzen zum Kopf auch ohne Landkarte finden. Dann lud er die gesamten Besucher zu einer heißen Tasse Suppe ein.

Bei der anschließenden Jahresabschlussfeier im Landgasthof Linde, bei Kollege Bernd Heinzelmann, konnte Müller auf ein ereignisreiches Vereinsleben in vergangenen Jahr zurückblicken: Am 20. Januar beim Preiskegeln in Bad Schussenried  begrüßte er bei Kollege Hubert Härle über 20 Mitglieder. Am 17. April 2013 trafen sich die Mitglieder im Berufsbildungswerk Ravensburg bei Kollege Eberhard Dirk unter dem Motto „Senioren erzählen“ zu einem gemütlichen Nachmittag. Bei den Spargelschälaktionen am Samstag vor Muttertag, gleichzeitig in Biberach, Bad Waldsee und Bad Saulgau, konnten zusammen ca. 1000.--€ jeweils für einen guten Zweck in der Region gespendet werden. Von 24. auf 25.05. 2013 konnten ca. 10 Mitglieder in Ehestetten bei Kollege Simon Tress an einem hervorragenden Fachseminar tätig werden. Zwei wunderschöne erlebnisreiche Tage verbrachten die Mitglieder mit Familien beim Hüttenzauber in Obermeiselstein. Diese werden für alle Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben. Den Grillnachmittag mit Kartenvorverkauf richteten am 06. Juli die Kollegen aus Bad Waldsee am Flugplatz in Reute / Bad Waldsee aus. Mit einem Quiz und tollen Preisen wurde der Nachmittag noch interessanter. Am Laurentiustag in Roggenzell (Neu-Ravensburg) waren die Köche Oberswabens zu Ehren des Schutzpatrons zahlreich vertreten. Der diesjährige Kochball in Bad Buchau im großen Saal des Kurzentrums zum Motto „Grüezi miteanand… ond Guetzli usem Chochichästli “war Dank aller Kolleginnen und Kollegen und einer gelungenen Organisation der Vorstandschaft ein voller Erfolg. Nach einem köstlichen Gans-Essen bei Bernd Heinzelmann wurde Heribert Reinke mit der goldenen Vereinsnadel für 20 Jahre ausgezeichnet. Wolfgang Müller bedankte sich bei seiner gesamten Vorstandschaft für die sehr gute und harmonische Zusammenarbeit mit einem kleinen Präsent. Zum Schluss erinnerte der Vorsitzende an die in diesem Jahr noch stattfindende Veranstaltung am Hl. Abend in Riedlingen. Der Club der Köche Oberschwabens lädt alle Bürgerinnen und Bürger von Riedlingen und Umgebung, welche sich am Hl. Abend einsam und allein fühlen, zu einem gemeinsamen Weihnachtsmenü ein. Die Köche möchten damit zum Weihnachtsfest eine Freude bereiten.







Generalprobe für den Schüler Kochpokal 2014

Zurück zum Seiteninhalt